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Ratgeber

Smart Home & GebäudetechnikWaiblingen und Region Stuttgart

Loxone Smart Home: Technik, Ablauf und Kosten

Wir sind zertifizierter Loxone Silver Partner und setzen ab sofort komplette Projekte um. Was der Miniserver leistet, wann Loxone die richtige Wahl ist, wann KNX oder eine Funklösung besser passt – und wie ein Projekt von der Planung bis zur Einweisung abläuft.

Loxone Partner Logo der Hasani Elektrotechnik GmbH

Loxone Smart Home: Für wen sich das System lohnt und worauf es bei der Planung ankommt

Wir sind zertifizierter Loxone Silver Partner und setzen komplette Loxone-Projekte um – von der ersten Planung über die Elektroinstallation und Verkabelung bis hin zur Programmierung und Inbetriebnahme.

Smart Home ist für uns dabei kein neues Thema. Seit Jahren realisieren wir intelligente Gebäudelösungen mit unterschiedlichen Systemen wie KNX, Homematic IP und Busch-free@home®. Mit Loxone erweitern wir unser Portfolio um eine besonders ganzheitliche Lösung für die intelligente Gebäudeautomation.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir sind zertifizierter Loxone Silver Partner und übernehmen Planung, Installation, Programmierung und Betreuung aus einer Hand.
  • Das Herzstück einer Loxone-Anlage ist der Miniserver. Die zentrale Gebäudeautomation läuft lokal im Gebäude.
  • Besonders im Neubau und bei umfassenden Sanierungen kann Loxone seine Stärken voll ausspielen.
  • Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Klima, Zutritt, Sicherheit und Energiemanagement lassen sich in einem gemeinsamen System miteinander verknüpfen.
  • Entscheidend für eine gute Smart-Home-Lösung ist nicht allein die Hardware, sondern vor allem eine durchdachte Planung vor Beginn der Elektroinstallation.

Was sich für unsere Kunden ändert

Smart Home ist für uns kein Neuland: Seit Jahren realisieren wir intelligente Gebäudelösungen – unter anderem mit KNX, Homematic IP und Busch-free@home®.

Mit unserer Zertifizierung zum Loxone Silver Partner können wir unseren Kunden nun auch komplette Loxone-Anlagen aus einer Hand anbieten.

Das bedeutet für Sie:

Planung, Elektroinstallation, Programmierung und Inbetriebnahme kommen aus einem Betrieb.

Dadurch vermeiden wir unnötige Schnittstellen zwischen dem Elektriker, der die Leitungen installiert, und einem externen Systemintegrator, der später die Gebäudeautomation programmiert.

Bereits bei der Elektroplanung berücksichtigen wir, welche Funktionen später umgesetzt werden sollen, wie groß die Verteilung ausgelegt werden muss, welche Leitungen erforderlich sind und welche Erweiterungsmöglichkeiten sinnvoll sind.

Gerade bei einer intelligenten Elektroinstallation ist diese Abstimmung entscheidend.

Was Loxone technisch ist

Das Herzstück einer Loxone-Anlage ist der Miniserver.

Er sitzt in der Elektroverteilung und übernimmt die zentrale Logik des Gebäudes. Dort laufen die Informationen der angeschlossenen Taster, Sensoren und Aktoren zusammen.

Damit lassen sich beispielsweise folgende Bereiche steuern und automatisieren:

  • Beleuchtung
  • Beschattung
  • Heizung und Raumklima
  • Lüftung
  • Zutritt
  • Sicherheit und Alarmfunktionen
  • Photovoltaik
  • Batteriespeicher
  • Wallboxen
  • Energiemanagement
  • Multimedia und weitere Gebäudefunktionen

Der entscheidende Vorteil liegt dabei nicht darin, möglichst viele Funktionen per App bedienen zu können.

Ein gutes Smart Home soll vielmehr möglichst viele Abläufe automatisch im Hintergrund erledigen.

Die Beschattung fährt beispielsweise rechtzeitig herunter, bevor sich ein Raum im Sommer unnötig aufheizt. Die Heizung berücksichtigt Anwesenheit und Raumtemperatur. Überschüssiger PV-Strom kann gezielt für Verbraucher wie eine Wallbox genutzt werden.

Die einzelnen Gewerke arbeiten dadurch nicht mehr unabhängig voneinander, sondern als gemeinsames System.

Lokale Steuerung statt permanenter Cloud-Abhängigkeit

Ein wichtiger Punkt bei Loxone ist die lokale Gebäudeautomation.

Die wesentlichen Logiken, Szenen und Automatiken werden direkt auf dem Miniserver im Gebäude ausgeführt.

Fällt die Internetverbindung aus, funktionieren die grundlegenden Automationen des Hauses weiterhin.

Eine Internetverbindung wird insbesondere für Fernzugriff und verschiedene internetbasierte Dienste benötigt – nicht jedoch für die grundlegende Steuerung des Gebäudes.

Gerade bei Funktionen wie Beleuchtung, Beschattung oder Heizung halten wir diesen Ansatz für einen wichtigen Vorteil.

Loxone Tree oder Loxone Air?

Loxone bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Geräte in die Gebäudeautomation einzubinden.

Loxone Tree

Tree ist die kabelgebundene Technologie von Loxone.

Die Verkabelung lässt sich flexibel als Stern, Baum, Linie oder Bus ausführen. Dadurch kann die Installation sehr gut an die jeweilige Gebäudestruktur angepasst werden.

Gerade im Neubau oder bei einer Kernsanierung setzen wir deshalb bevorzugt auf kabelgebundene Lösungen.

Kabelgebundene Systeme bieten langfristig eine sehr hohe Zuverlässigkeit und vermeiden unnötige Abhängigkeiten von Funkverbindungen oder Batterien.

Loxone Air

Air ist die Funktechnologie von Loxone.

Sie eignet sich insbesondere dort, wo nachträglich keine Leitungen mehr verlegt werden können oder sollen.

Das kann beispielsweise sinnvoll sein bei:

  • einzelnen Räumen im Bestand
  • nachträglich automatisierten Rollläden
  • Erweiterungen einer bestehenden Anlage
  • Heizkörperstellantrieben
  • schwer zugänglichen Bereichen

In vielen Projekten ist auch eine Kombination aus beiden Technologien sinnvoll.

Im Neubau wird beispielsweise überwiegend Tree eingesetzt, während eine spätere Erweiterung über Air realisiert werden kann.

Wichtig ist vor allem, diese Entscheidung bereits bei der Planung bewusst zu treffen.

Was bedeutet Loxone Silver Partner?

Mit dem Loxone Silver Partnerstatus haben wir die entsprechende Loxone-Schulung absolviert und verfügen über das notwendige Fachwissen, um Loxone-Systeme professionell zu planen, zu installieren und zu programmieren.

Für unsere Kunden ist dabei weniger die Bezeichnung des Partnerstatus entscheidend als die praktische Umsetzung.

Wir übernehmen den gesamten Prozess:

Planung → Elektroinstallation → Programmierung → Inbetriebnahme → Betreuung

Dadurch kennen wir sowohl die elektrische Installation als auch die dahinterliegende Gebäudeautomation.

Wenn später Anpassungen oder Erweiterungen notwendig sind, gibt es einen zentralen Ansprechpartner.

Gerade bei Smart-Home-Projekten ist das aus unserer Sicht ein wesentlicher Vorteil.

Loxone oder KNX – was passt zu Ihrem Gebäude?

Sowohl KNX als auch Loxone sind professionelle Systeme für die Gebäudeautomation. Sie verfolgen jedoch unterschiedliche technische Ansätze.

KNX ist ein herstellerübergreifender Standard. Komponenten unterschiedlicher Hersteller können miteinander kombiniert werden. Dadurch entsteht eine sehr große Flexibilität, gleichzeitig kann der Planungs-, Integrations- und Programmieraufwand entsprechend höher ausfallen.

Loxone verfolgt einen stärker integrierten Ansatz.

Hard- und Software sind aufeinander abgestimmt und verschiedene Gewerke können innerhalb eines gemeinsamen Systems miteinander verbunden werden.

Dadurch lassen sich viele Funktionen vergleichsweise effizient realisieren und über eine einheitliche Logik bedienen.

Gerade im Einfamilienhaus spielt Loxone seine Stärken besonders aus.

Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Zutritt, Sicherheit und Energie können von Anfang an gemeinsam geplant werden. Dadurch entsteht eine ganzheitliche Gebäudeautomation statt vieler einzelner Insellösungen.

Auch bei größeren Wohn- und Gewerbeobjekten kann Loxone eine interessante Lösung sein.

Welches System technisch und wirtschaftlich am besten zum jeweiligen Projekt passt, klären wir gemeinsam anhand der konkreten Anforderungen.

Für welche Projekte eignet sich Loxone besonders?

Loxone ist aus unserer Sicht besonders interessant, wenn Sie:

  • neu bauen oder umfassend sanieren,
  • Beleuchtung, Beschattung und Heizung gemeinsam automatisieren möchten,
  • Wert auf eine zentrale und übersichtliche Gebäudeautomation legen,
  • Photovoltaik, Batteriespeicher oder Wallbox intelligent integrieren möchten,
  • Energieverbrauch und Eigenerzeugung besser aufeinander abstimmen möchten,
  • möglichst viele wiederkehrende Abläufe automatisieren möchten,
  • eine Lösung ohne permanente Cloud-Abhängigkeit bevorzugen,
  • Planung, Elektroinstallation und Programmierung aus einer Hand wünschen.

Gerade im Neubau besteht der große Vorteil darin, dass wir die notwendigen Leitungen und Verteilerkapazitäten von Anfang an berücksichtigen können.

Im bewohnten Bestand muss dagegen genauer geprüft werden, welche Funktionen wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können.

Wenn lediglich zwei oder drei einzelne Funktionen nachgerüstet werden sollen, kann eine reine Funklösung manchmal sinnvoller sein als ein umfassender Umbau der Elektroinstallation.

So läuft ein Loxone-Projekt bei uns ab

1. Bedarfsaufnahme

Am Anfang steht nicht die Hardware, sondern die Frage:

Was soll das Gebäude später können?

Wir gehen gemeinsam Raum für Raum durch und definieren die gewünschten Funktionen.

Dabei betrachten wir unter anderem:

  • Beleuchtung
  • Beschattung
  • Raumklima
  • Heizung
  • Zutritt
  • Sicherheit
  • Multimedia
  • Netzwerk
  • Photovoltaik
  • Speicher
  • Wallbox
  • Energiemanagement

Außerdem klären wir, welche Funktionen automatisiert werden sollen und welche weiterhin klassisch über einen Taster bedienbar sein müssen.

2. Planung und Angebot

Auf Grundlage der Bedarfsaufnahme planen wir die technische Umsetzung.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Leitungsführung
  • Tree-Struktur
  • mögliche Air-Komponenten
  • benötigte Aktoren
  • Sensorik
  • Taster
  • Verteilergröße
  • benötigte Reserven
  • Erweiterungsmöglichkeiten

Anschließend erhalten Sie ein transparentes Angebot mit den vorgesehenen Komponenten und Leistungen.

Dabei berücksichtigen wir auch, welche Funktionen bereits jetzt sinnvoll umgesetzt werden sollten und was gegebenenfalls später ergänzt werden kann.

3. Elektroinstallation

Anschließend erfolgt die komplette elektrische Installation.

Dazu gehören je nach Projekt unter anderem:

  • Leitungsverlegung
  • Verteilerbau
  • Installation der Loxone-Komponenten
  • Beleuchtung
  • Taster und Sensoren
  • Rollladen- und Raffstoresteuerung
  • Heizungsanbindung
  • Netzwerkverkabelung
  • Wallbox
  • Photovoltaik und Energiemanagement

Gerade im Neubau ist es sinnvoll, verschiedene Gewerke gemeinsam zu betrachten.

Eine zusätzliche Netzwerkleitung oder eine Reserveleitung während des Rohbaus kostet meist nur einen Bruchteil dessen, was eine spätere Nachrüstung verursacht.

4. Programmierung und Inbetriebnahme

Nach Abschluss der Installation konfigurieren wir die gesamte Gebäudeautomation.

Wir erstellen die gewünschten Logiken und Automatiken und testen sämtliche Funktionen.

Das Ziel ist nicht, Ihnen eine Baustelle mit einer App zu übergeben, sondern ein fertig eingerichtetes und funktionierendes Gebäude.

5. Einweisung und Feinschliff

Nach der Inbetriebnahme erhalten Sie eine Einweisung in das System.

Dabei erklären wir Ihnen die wichtigsten Funktionen und Bedienmöglichkeiten.

Einige Automatiken lassen sich erst im täglichen Betrieb vollständig beurteilen.

Deshalb können Einstellungen wie Beschattungszeiten, Temperaturen, Lichtstimmungen oder Automatiken anschließend noch an Ihre tatsächliche Nutzung angepasst werden.

Was kostet ein Loxone Smart Home?

Eine seriöse Pauschalzahl lässt sich ohne Planung kaum nennen.

Die Kosten hängen stark davon ab, welche Funktionen tatsächlich umgesetzt werden sollen.

Entscheidend sind insbesondere folgende Faktoren:

Anzahl der Räume und Stromkreise

Je mehr Verbraucher einzeln geschaltet oder geregelt werden sollen, desto mehr Leitungen, Aktoren und Verteilerkapazität werden benötigt.

Umfang der Gebäudeautomation

Eine reine Lichtsteuerung ist deutlich einfacher als eine vollständige Lösung mit:

  • Beleuchtung
  • Beschattung
  • Einzelraumregelung
  • Zutritt
  • Sicherheit
  • Photovoltaik
  • Speicher
  • Wallbox
  • Energiemanagement

Neubau oder Bestand

Im Neubau sind die Leitungswege ohnehin geöffnet.

Das macht eine strukturierte Smart-Home-Installation erheblich einfacher und wirtschaftlicher als eine nachträgliche Installation in einem vollständig fertiggestellten Gebäude.

Größe der Elektroverteilung

Eine intelligente Elektroinstallation benötigt ausreichend Platz für Aktoren, Netzteile und weitere Komponenten.

Ein zu klein dimensionierter Verteiler kann spätere Erweiterungen unnötig erschweren.

Ausstattung und Peripherie

Auch die Auswahl von:

  • Tastern
  • Sensoren
  • Leuchten
  • Antrieben
  • Türsystemen
  • Wallboxen

hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten.

Nach einem ersten Gespräch oder anhand Ihrer Baupläne können wir jedoch in der Regel bereits eine belastbare Größenordnung nennen.

Drei Fehler, die wir bei Smart-Home-Projekten immer wieder sehen

1. Zu spät mit der Planung beginnen

Eine der wichtigsten Entscheidungen für ein Smart Home fällt lange vor der Programmierung.

Die notwendigen Leitungen müssen geplant sein, bevor Wände geschlossen, Estrich eingebracht oder der Innenausbau abgeschlossen ist.

Wer sich erst während oder nach der Elektroinstallation Gedanken über Smart Home macht, muss häufig Kompromisse eingehen oder Leitungen teuer nachrüsten.

Deshalb gehört die Smart-Home-Planung möglichst früh in die Elektroplanung.

2. Die Elektroverteilung zu klein dimensionieren

Ein moderner Verteiler benötigt ausreichend Reserven.

Wer bereits beim Neubau jeden Zentimeter ausreizt, erschwert spätere Erweiterungen unnötig.

Ein größer dimensionierter Verteiler kostet während der Bauphase vergleichsweise wenig – ein späterer Umbau dagegen erheblich mehr.

Deshalb planen wir grundsätzlich sinnvolle Reserven ein.

3. Alles nur über die App bedienen wollen

Ein gutes Smart Home erkennt man nicht daran, dass für jede Funktion das Smartphone herausgeholt werden muss.

Im Gegenteil.

Viele Funktionen sollten automatisch ablaufen.

Gleichzeitig muss die klassische Bedienung weiterhin intuitiv möglich sein.

Ein Lichttaster sollte auch weiterhin verständlich ein Licht bedienen können.

Die Technik soll den Alltag einfacher machen – nicht komplizierter.

Warum eine gute Planung wichtiger ist als die Hardware

Bei Smart Home wird häufig sehr früh über einzelne Produkte gesprochen.

Welcher Taster?

Welcher Bewegungsmelder?

Welcher Miniserver?

Welcher Aktor?

Die wichtigste Entscheidung fällt jedoch vorher.

Was soll das Gebäude eigentlich können?

Erst wenn die Funktionen definiert sind, kann eine sinnvolle Elektro- und Automationsplanung entstehen.

Eine gute Planung verhindert:

  • fehlende Leitungen
  • zu kleine Verteiler
  • unnötige Funklösungen
  • falsche Tasterpositionen
  • fehlende Sensorik
  • teure Nachrüstungen
  • schlecht abgestimmte Gewerke

Deshalb planen wir ein Smart Home nicht von der Hardware aus, sondern vom späteren Alltag der Bewohner.

Wie Sie mit Ihrem Loxone-Projekt starten

Am einfachsten starten wir mit einem ersten Gespräch oder einem Blick auf Ihre Baupläne.

Teilen Sie uns mit:

  • ob es sich um Neubau, Sanierung oder Bestand handelt,
  • in welcher Bauphase sich das Projekt befindet,
  • welche Funktionen Ihnen wichtig sind,
  • ob Photovoltaik, Speicher oder Wallbox geplant sind,
  • welche Bereiche automatisiert werden sollen.

Auf dieser Grundlage können wir einschätzen, welche Lösung technisch sinnvoll ist, welche Komponenten benötigt werden und mit welcher Größenordnung Sie rechnen können.

Als Loxone Silver Partner übernehmen wir anschließend auf Wunsch das komplette Projekt – von der Planung über die Elektroinstallation bis zur fertigen Programmierung.

Sie planen einen Neubau oder eine Sanierung und möchten wissen, ob Loxone zu Ihrem Projekt passt? Sprechen Sie uns gerne an.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema

Was bedeutet Loxone Silver Partner?

Der Loxone Silver Partner ist ein offiziell geschulter Loxone-Fachbetrieb. Als Silver Partner verfügen wir über das notwendige Know-how, um Loxone-Systeme professionell zu planen, zu installieren, zu programmieren und in Betrieb zu nehmen. Für Sie bedeutet das: Sie erhalten bei uns die komplette Loxone-Lösung aus einer Hand – von der Elektroplanung bis zur fertigen Gebäudeautomation.

Muss ich für Loxone neu verkabeln?

Im Neubau und bei einer Kernsanierung ja – dort setzen wir auf die verkabelte Tree-Variante, weil sie zuverlässiger und langlebiger ist. Im bewohnten Bestand geht vieles über die Funkvariante Air, ohne Wände zu öffnen. In der Praxis mischen wir beides und legen im Beratungsgespräch fest, welcher Bereich verkabelt und welcher funkbasiert läuft.

Funktioniert Loxone auch ohne Internet?

Ja. Die Logik läuft lokal auf dem Miniserver im Haus. Szenen, Zeitpläne und Automatiken arbeiten weiter, auch wenn die Internetverbindung ausfällt. Internet brauchen Sie nur für den Fernzugriff per App und für Updates.

Was passiert, wenn der Miniserver ausfällt?

Bei Loxone laufen die Logiken zentral. Fällt der Miniserver aus, stehen die automatisierten Funktionen still. Deshalb planen wir kritische Kreise so, dass sie unabhängig von der Steuerung bleiben, und sichern die Konfiguration, damit die Anlage nach einem Gerätetausch schnell wieder im gewohnten Zustand ist.

Loxone oder KNX – was ist besser?

Beide Systeme sind professionelle Lösungen, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze. Loxone ist besonders stark, wenn eine ganzheitliche Gebäudeautomation aus einer Hand gewünscht ist – etwa für Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Zutritt und Energiemanagement. KNX bietet durch den herstellerübergreifenden Standard maximale Flexibilität bei der Komponentenauswahl, ist dafür häufig aufwendiger in Planung und Integration. Gerade im Einfamilienhaus und bei Neubauten ist Loxone für viele Projekte die effizientere und komfortablere Lösung. Welche Variante besser passt, hängt jedoch immer von Gebäude, Funktionsumfang und Budget ab.

Kann ich klein anfangen und später erweitern?

Ja, wenn die Grundlagen stimmen. Entscheidend sind ausreichend dimensionierte Verteilung und vorbereitete Leitungswege. Beides kostet im Neubau wenig und macht spätere Ausbaustufen ohne Stemmarbeiten möglich. Wir planen deshalb immer mit Reserve und sagen Ihnen im Angebot, was sich später ergänzen lässt.

Wie lange dauert ein Loxone-Projekt?

Die reine Installation und Inbetriebnahme dauert bei einem Einfamilienhaus üblicherweise wenige Wochen und läuft parallel zur restlichen Elektroinstallation. Mehr Zeit brauchen Bedarfsaufnahme und Planung im Vorfeld – und der Feinschliff nach einigen Wochen echtem Betrieb, den wir bewusst einplanen.

Sie planen ein ähnliches Projekt?

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir prüfen die Anforderungen und melden uns mit einer fachlichen Einschätzung bei Ihnen.

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